Maurice J. Hermans
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notes from The Anti-City #1


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Adieu Mehrheitsgesellschaft
Maurice J. Hermans

0. Willkommen


Sehr geehrte Damen und Herren,
Herr Bürgermeister Link, Herr Bürgermeister Aboutaleb,

es ist mir eine Freude, Ihnen im Rahmen des heutigen Erfahrungsaustauschs für Stadtmacher aus Rotterdam und Duisburg einige Denkanstöße zu geben. Mein Name ist Maurice Hermans und ich bin ein niederländischer Stadtsoziologe und Künstler. 
In 2022 habe ich das Abschlussbuch der Internationale Bauausstellung Parkstad geschrieben, vergleichbar mit einer Internationalen Gartenschau, die 2027 im Ruhrgebiet geplant ist.

Die IBA Parkstad war die erste vollständig nicht-deutsche Internationale Bauausstellung – und wo hätte sie besser stattfinden können als in der Grenzregion Parkstad, wo es eine Straße gibt, die auf der einen Seite niederländisch und auf der anderen Seite deutsch ist: die Neustraße in Kerkrade (NL) und Herzogenrath (DE).

Als 2016 mein erstes Buch im nai010 Verlag veröffentlicht wurde, De Antistad, in dem ich einen soziologischen Blick auf schrumpfende Städte warf, ahnte ich nicht, dass sich bereits einiges ändern würde. Merkels „Wir schaffen das“ und die EU-Erweiterung um Rumänien und Bulgarien machten meine Fallstudien innerhalb weniger Jahre überholt: Die ehemaligen westeuropäischen schrumpfenden Städte wie Heerlen (NL), Wolverhampton (UK) und Herne (DE) wuchsen plötzlich wieder.

Als ich mich in den Jahren nach der Veröffentlichung von „De Antistad“ mit der Idee einer internationalen Ausgabe beschäftigte, wurde mir klar, dass ich einen Pivot, einen Perspektivwechsel, vornehmen musste. Dies bestätigte sich bei meinem ersten Besuch in Hochfeld im Jahr 2020, dem mehrere Besuche folgten. Dieser Stadtteil zeigte die Gegensätze wie kein anderer: Migration war die Ursache für den Zuwachs, und Hochfeld präsentierte ein sich rasant veränderndes Stadtbild.

Seit 2021 erforsche ich daher gemeinsam mit dem Fotografen Perry Schrijvers die sich wandelnde Stadtgesellschaft Hochfelds, weil ich wissen wollte, warum und wie sich die schrumpfende Stadt verändert hatte. 2021 und 2022 führten wir mehrere Feldstudien in Hochfeld durch, und ich erfuhr, dass Hochfeld umgangssprachlich von manchen „Klein-Schumen“ genannt wird – nach einer mittelgroßen Stadt in Bulgarien, aus der angeblich eine beträchtliche Anzahl der Einwohner stammt. Neugierig auf das „große Schumen“, reiste ich mit dem Fotografen Perry Schrijvers und dem Hochfelder Soziologen Michael Willardt sowie dessen Partnerin mit dem Zug nach Schumen in Bulgarien.

1. The Anti-City Guide


Meine nächste Veröffentlichung hat sich daher geändert: Statt eines eher klassischen soziologischen Buches wird es einen Reiseführer geben: The Anti-City Guide. Ein Reiseführer über zwei Städte: Hochfeld und Schumen. Ich freue mich, Ihnen meine Ergebnisse und die Fragen, die sich daraus für mich ergeben, näherzubringen.

Allerdings handelt es sich dabei nicht um einen klassischen Reiseführer, sondern um einen kulturanthropologischen Reiseführer. Es ist das Ergebnis einer Studie zur demografischen Dynamik zwischen Ost- und Westeuropa. Im Mittelpunkt des ersten Reiseführers stehen zwei Städte: Hochfeld und Schumen.

Statt Hochfeld als Problemviertel zu betrachten, bietet der Reiseführer einen Blick nach innen und versucht, den Wandel dieser Städte sichtbar zu machen – ohne in eine Art Katastrophentourismus abzugleiten. Im Gegenteil: Der Reiseführer ist ein Instrument für alle, die sich für durch Migration und Demografie veränderte Städte interessieren. Es wird jedoch kein Schönwetterbild gezeichnet, sondern ein realistisches Bild der heutigen Lage – aber auch ein optimistisches.

Der Reiseführer ist allerdings noch Work-in-Progress. Was Sie gesehen haben, waren Entwürfe des Büros Koehorst in ’t Veld aus Rotterdam, Fotos des Fotografen Perry Schrijvers und Daten von mir. Vieles gibt es bereits, aber den fertigen Reiseführer noch nicht.

Warum ein Reiseführer über zwei Städte? Wieso diese Städte?
Während weite Teile europäischer (Haupt-)Städte zu Museen werden, gibt es auch Städte oder Stadtviertel, in denen ein neues Europa sichtbar wird. Zumindest ist die unmittelbare Veränderung des Straßenbildes sichtbar, denn die Menschen, die zusammen mit den Fassaden und der Gestaltung des öffentlichen Raums das Straßenbild prägen, haben sich verändert. Hochfeld ist also in meinen Augen ein gesunder Kontrapunkt zu Tourismus und Gentrifizierung, die in vielen europäischen Städten stattfinden.

Zweitens gibt es zwischen Hochfeld und Schumen eine ökonomische und kulturelle Dynamik, die nur wenigen bekannt ist. Damit erzählen die beiden Städte ein Narrativ, das vielleicht exemplarisch für das heutige Europa ist: die demografischen Dynamiken zwischen Ost- und Westeuropa durch Push- und Pull-Faktoren in der sich ständig erweiternden EU.

2. Re-Growth: Revitalisierung oder No-Go-Areas?


Als ich 2008 die vom ehemaligen Bauhaus-Dessau-Direktor Philip Oswalt kuratierte Ausstellung „Shrinking Cities“ in der Liebfrauenkirche in Duisburg besuchte, gab es viele Kontroversen über das Konzept der schrumpfenden Städte. Es sei ein negativer Begriff, und Duisburg dürfe eigentlich nicht so genannt werden.

Ich habe viele Beispiele der Stadtentwicklung für schrumpfende Städte erforscht. Selten ging es dabei um die Idee, Migrant:innen als positive Strategie für die Revitalisierung schrumpfender Städte darzustellen. Nur wenige Politiker:innen wagten es, sich dafür auszusprechen, dass Migrant:innen vielleicht eine positive Entwicklung für schrumpfende Städte sein könnten, weil sie Dynamik und Verjüngung bringen.

In diesem Zusammenhang gab es in den letzten Wochen zwei relevante Entwicklungen in den Niederlanden und in Limburg (Parkstad bei Aachen).

Erstens: Limburg, zu dem Parkstad gehört, schrumpft nicht mehr. Statt der Prognosen, die bis 2040 einen Bevölkerungsrückgang von bis zu 20 % vorhersagten, ist die Provinz im letzten Jahr um 10.000 Einwohner gewachsen. Das hatte niemand erwartet. Der Grund war offensichtlich: Migration.

In derselben Woche – das ist die zweite Entwicklung – hat in Parkstad durchschnittlich 40 % für die Partij voor de Vrijheid von Geert Wilders gestimmt; im niederländischen Durchschnitt waren es 23 %. Parkstad war immer eine Fundgrube für Geert Wilders. Die Partei wünscht sich einen Stopp der „Asyltsunami“, nur noch niederländischsprachige Bachelor-Studiengänge an Universitäten und eine Arbeitserlaubnis für EU-Bürger:innen, die in einem anderen Land arbeiten möchten. Wenn diese Politik Wirklichkeit wird, steht Limburg dann nicht erneut vor einem Bevölkerungsrückgang? Ohne Migration, kein Wachstum!

Dass ausgerechnet in der Woche des Wahlerfolgs von Wilders Limburg wieder wächst – durch Migrant:innen – stellt die Frage, ob dieses Wachstum in dieser Form überhaupt erwünscht ist. Doch parallel zur Verschiebung nach radikal-rechts, die in den Niederlanden in den letzten Jahrzehnten stattfand, ist Wachstum durch Migration auch eine Realität.

Über Hochfeld

Bis hierhin ein kleines Intermezzo über meine Region. Lassen Sie uns nun mit einem niederländischen Blick genauer nach Hochfeld schauen. Hier gibt es nochmal eine andere Realität.

Hochfeld, ein Stadtteil mit rund 18.000 Einwohnern in Duisburg, hat seit Jahrzehnten den Ruf eines Problemviertels in Deutschland. Die sichtbaren Folgen des zunehmenden städtischen Verfalls in Hochfeld, wie Müll auf den Straßen und andere sichtbare Zeichen extremer Armut, wurden von den Mainstream-Medien aufgegriffen, die die Situation in Hochfeld so sehr aufbauschten, dass die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel es angeblich als „No-Go-Area“bezeichnete – ein für Institutionen wie die Polizei nicht zugängliches Gebiet, in dem die Hells Angels einen Mega-Sexclub an der Autobahn betreiben und osteuropäische Frauen ausbeuten.

Ein Geschäft, in dem man ein Bier bestellen kann, gibt es kaum noch, aber „Linsensuppe“ – ein typisch bulgarisches oder türkisches Gericht – ist an jeder Straßenecke erhältlich. Ehemalige „Bierhallen“ haben sich in Kaffeehäuser verwandelt. Es gibt noch immer Industrie, aber ist Hochfeld noch immer ein typisches Arbeiterviertel? Wie viele „Bio-Deutsche“ gibt es noch in Hochfeld?

Es gibt noch Spuren des alten Hochfeld, aber das Stadtbild verändert sich. Entlang der Mannheimer Straße findet man jetzt „Fahrschule Karaaslan“, „Kfz-Sachverständiger S. Egritas“, „Fachschule Nazar“, „Kuyumcu Juwelier“ und „Kockaya Reisebüro & Versicherungen“. Der „bio-deutsche“ Geist ist auf dem Rückzug.

Ich nenne das „Blurring Cityscapes“: „vage oder wenig deutlich“ oder „das Verblassen des traditionellen Bildes der ursprünglich charakteristischen Straßenszene/Nachbarschaft“, die Unschärfe traditioneller Grenzen, Zeichen und Menschen, die die Identität einer bestimmten Art von Urbanität ausmachen.

3. Eine europäische Perspektive: Hochfeld und Schumen


„Europa muss eine seiner tiefsten Herausforderungen verstehen: den demografischen Wandel“
, sagt EU-Kommissarin Dubravka Šuica (Demografie und Demokratie).

Als 2005 in Luxemburg das Abkommen über die EU-Mitgliedschaft Rumäniens und Bulgariens unterzeichnet wurde, führte dies dazu, dass Tausende osteuropäische Migrant:innen ihren Weg in wirtschaftlich wohlhabendere Gebiete fanden. Die bloße Möglichkeit, eine langfristige wirtschaftliche Perspektive zu finden, löste bei vielen einen Auswanderungsimpuls aus. Deutschland wurde zum Gastland für viele – angespornt durch die symbolische Aussage „Wir schaffen das“ der ehemaligen deutschen Kanzlerin Angela Merkel.

Viele Industrieneustädte wie Duisburg erleben in den letzten Jahren einen Aufschwung, den demografische Prognosen nicht vorhergesagt hatten. Vielleicht ist es keine Überraschung, dass schrumpfende Städte an vorderster Front dabei sind, „Willkommensstädte“ oder „Willkommensviertel“ zu werden. Eine der sichtbaren kurzfristigen Auswirkungen des städtischen Schrumpfens ist der Leerstand von Wohn- und Büroimmobilien. Darüber hinaus kommt es in diesen Bezirken aufgrund fehlender Investitionen und einer überdurchschnittlichen Präsenz von Bewohner:innen mit niedrigem Einkommen häufig zu städtischem Verfall.

Billiger Wohnraum gibt es zwar an vielen Orten, zum Beispiel in Kleinstädten in Ostdeutschland. Warum hat sich also eine so große Konzentration ausgerechnet in Hochfeld ergeben?

Vielleicht, weil Hochfeld – im Gegensatz zum Duisburger Stadtteil Marxloh, der verhältnismäßig homogen türkisch geprägt ist – extrem heterogen ist. In Hochfeld wird es daher immer Brückenköpfe geben, egal aus welcher Ecke der Welt. Und das macht vielleicht noch einen dritten Faktor aus: Die extreme Heterogenität Hochfelds ermöglicht es, in gewisser Weise anonym zu sein.

Demografie folgt, wie man in den Niederlanden sagt, dem „Gesetz der kommunizierenden Röhren“. Wo Wachstum ist, muss irgendwo auch Schrumpfung sein. Deutschland übt mit seiner Wirtschaft einen starken Pull-Effekt auf Einwohner:innen der neuen EU-Mitgliedstaaten aus. Hochfeld ist „Little Schumen“. Das große Schumen liegt in Bulgarien, der am stärksten schrumpfenden Nation der Welt. Viele Einwohner:innen Hochfelds stammen aus der Schumen-Region. Wie sieht die andere Seite des Wachstums aus? Wie sieht die Stadt aus, die zurückgelassen wird?

Aus Neugier reiste ich mit einem Fotografen, einem Soziologen und dessen Partnerin nach Schumen. Was wir dort fanden, überraschte uns: Die Stadt sah deutscher aus als Hochfeld. Während es in Hochfeld an jeder Ecke ein Teehaus gibt, ist das in Schumen kaum der Fall. Während in Hochfeld Männergruppen auf der Straße Raki oder selbstgebrannten Schnaps konsumieren, herrscht in Schumen eine westlich geprägte Einkaufsmeile.

Einen Satz hörten wir dort mehrmals:
„Nun, wenn wir umziehen, zieht eine Person um – dann zieht die ganze Familie um, und oft ein ganzes Dorf!“

4. Adieu Mehrheitsgesellschaft 


Laut Stadt Duisburg hat Hochfeld einen Migrationshintergrundanteil von 81,3 %. Statt von einem Arbeiterviertel sollte man vielleicht besser von einem „Empfangsviertel“ sprechen? Der deutsche Soziologe Michael Willardt spricht sogar von einem „Flüchtlingslager“, einem Wohngebiet als Asylbewerberzentrum.

Es erinnert stark an das, was Kreuzberg in Berlin in den 1980er-Jahren war: türkische Gastarbeiter:innen, die massenhaft in Armut und teilweise unter erbärmlichen Bedingungen lebten. Allerdings bilden die Türken heute die Mittelschicht in Hochfeld: Rumän:innen und Bulgar:innen sind eher die neue Unterschicht.

Es stellt sich die Frage: Wenn Hochfeld tatsächlich ein Empfangsviertel ist – wer ist dann die empfangende Gesellschaft?

Adieu Mehrheitsgesellschaft

Mit immer weniger einheimischen „bio-deutschen“ Einwohner:innen, Studierenden, Unternehmer:innen und Künstler:innen stellt sich die Frage, wie die Zukunft aussehen wird, wenn es keine „Begegnungen“ mehr gibt.

Ein Indikator könnten die Kommunalwahlen von 2020 sein: Einige Stimmbezirke in Hochfeld erreichten nicht einmal eine Wahlbeteiligung von 10 %. Absoluter Ausreißer war der Stimmbezirk 2302, wo knapp 95 % der Wahlberechtigten nicht wählten. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 5,63 % – die niedrigste in Deutschland. Ich gehe davon aus, dass 80 %der Wählenden „Bio-Deutsche“ waren.

Mittlerweile haben sich auch unsichtbare, aber effektive informelle Strukturen gebildet: Der Bruder, Freund oder Neffe wird ebenfalls nach Hochfeld kommen, und bald wird eine Familie gegründet, weil das Kindergeld in Deutschland fast ein bulgarisches Monatsgehalt übertrifft. Ab drei Kindern kann man mit Kindergeld fast über die Runden kommen. Die großzügige Verwendung von Kindergeld könnte man als Investition in die Zukunft betrachten.

Vielleicht lässt sich das aber auch als Zeichen europäischer Solidarität sehen: ein indirekter zusätzlicher Beitrag zur europäischen Einigung?

Eine bescheidene Rolle im wirtschaftlichen Austausch spielen die Remittances – Geldsummen, die von im Ausland arbeitenden Personen an ihre Familien in der Heimat geschickt werden. Wie man sieht, sind diese – nicht ganz zufällig – 2016 explodiert. Laut dem Forschungsbericht „Bulgarian Migration Paradox“ tragen sie zur Armutsbekämpfung bei und verbessern den Lebensstandard der Auswanderfamilien, indem sie laufende Ausgaben sowie Ausgaben für Gesundheitsfürsorge, Bildung, die Rückzahlung von Darlehen und die Gründung von Klein- und Familienunternehmen decken.

5. Zum Ende


Liebe Zuhörer:innen, ich komme jetzt zu meinen Schlussworten.

Demografische Vorhersagen besaßen lange Zeit eine gewisse Sicherheit. Die Zahl der geborenen Babys prognostizierte die Zahl der Kinder und damit auch die Zahl der Studierenden an Universitäten – und so weiter. Dasselbe schien für Wahlprognosen zu gelten. Niemand hat den großen Sieg von Wilders kommen sehen. Die Prognosen haben dieses erneute Wachstum verpasst, und in der Folge kommt es in einigen Stadtgebieten zu einer unvorhergesehenen Dynamik, der die Politik hinterherhinkt.

Die Dynamik des Stadtteils Hochfeld zeigt eine demografische und demokratische Entwicklung, die in Zukunft in vielen europäischen Städten stattfinden könnte. Damit ist es eine Erzählung, die eine größere Geschichte des zeitgenössischen Europas erzählt: vom sich ständig verändernden Charakter der europäischen Städte und der unvorhersehbaren Natur demografischer Prognosen.

Hochfeld als Zukunftsstadtteil, als demografische und demokratische Avantgarde. Eine Avantgarde stellt immer Fragen – manchmal unbequem und politisch nicht immer gewünscht. Wie ein Spiegel reflektiert sie eine Realität. Aber wir sollten zuhören, was die Avantgarde uns zu sagen hat.

Im Europa der Zukunft ist grenzüberschreitende Zusammenarbeit nicht nur entlang geografischer Grenzen wichtig, sondern auch entlang von Migrationslinien und Kulturgemeinschaften bzw. Minderheiten – wie zwischen Hochfeld, Duisburg und Schumen. Wir wollen doch wissen, woher die Menschen kommen, warum sie überhaupt hier sind, was ihre Träume sind und alles, was uns helfen könnte, die Einbindung in die deutsche oder Duisburger Gesellschaft zu stärken. Mit „The Anti-City Guide“ möchte ich einen positiven Beitrag zum Dialog über ein sich veränderndes Europa leisten und die unsichtbaren wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenhänge sichtbar machen.

Wir haben bereits einen wissenschaftlichen Partner aus Sofia, der mitgestalten möchte. Ich bin ein unabhängiger Forscher und würde mich freuen, mit allen zu sprechen, die im Rahmen des Reiseführers eine Kooperation eingehen möchten, um „The Anti-City Guide“ zu vollenden.

Letztlich hoffe ich, dass mein Vortrag Ihnen einige Denkanstöße gegeben hat. Gerne können wir weiter beim BarCampdiskutieren. Abschließend danke ich der Organisation, insbesondere der Urbanen Zukunft Ruhr, und ganz besonders Lene ter Haar, die den Plan, den Blick auf Hochfeld zu werfen, mit viel Enthusiasmus durchgesetzt hat.

Vielen Dank, und ich wünsche Ihnen eine angenehme Fortsetzung des Tages.
The Dutch consulate in Düsseldorf commissioned the lecture for the Europatag 2023, as part of an exchange program between the cities Rotterdam and Duisburg.

Alte Feuerwache Duisburg

Heerlen, NL, 23.02.2023
Version 0.5


Heerlen, NL, 28.11.2023
Version 1.0 

Heerlen, NL, 20.11. 2025
Version 1.1 (revised)

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